Die Kapitänin

Seemannsfaden

Moin, Moin liebe Landratten!

Ein herzliches Ahoi an Bord. 

Mein Name ist Annika. Ich bin 28 Jahre jung und lebe mit meinem Freund westlich von Hamburg. Ich bin der Kopf hinter dem Label „Seemannsfaden“. Und dies ist meine Geschichte.

Geboren bin ich in Bad Segeberg. Während der Rest meiner Familie eine besondere Affinität zum Element Luft und zu Flugzeugen hat, sind meine Leidenschaft Wasser und Schiffe. Das war nicht immer so. Aber als es um die Berufswahl ging, habe ich während eines Praktikums in der Schifffahrtsbranche meine Liebe dazu entdeckt. Ich bin gelernte Schifffahrtskauffrau, hauptberuflich kümmere ich mich als Schiffsmaklerin um die Befrachtung großer Pötte.

Meine zweite Leidenschaft ist eigentlich meine erste Leidenschaft. Sie hat mich schon ganz früh gepackt. Ich war noch ein kleines Mädchen als meine Mama mir das Nähen beigebracht hat. Mein erstes Werk: Ein Federmäppchen. Lange Jahre hat mich das Nähen begleitet. Während meiner Jugend habe ich allerdings keine Zeit mit Nadel und Faden verbracht, stattdessen habe ich getanzt.

2010 habe ich dann nach langer Zeit wieder mit dem Nähen angefangen: Kaum nach Hamburg gezogen, habe ich mir eine Nähmaschine gekauft. Ich habe lange Zeit nur nebenbei genäht, bis … Ja, bis wann eigentlich? Bis Freunde und Bekannte sagten, ich solle doch mehr daraus machen. Gesagt, getan. Ich habe meine beiden Leidenschaften in einen Topf geschmissen. Gut gerührt. Und das Ergebnis: Mein Label „Seemannsfaden“.

Im August 2014 habe ich „Seemannsfaden“ gegründet. Bei der Namensfindung war mein Freund behilflich. Ich wollte einen Namen, der meine zwei größten Leidenschaften vereint. Seit der Gründung wächst der Stapel Stoffe mit maritimen Motiven in unseren vier Wänden. Und auch Accessoires wie versilberte Anker, Seesterne, Böötchen und Co. werden immer mehr. Das alles verarbeite ich zu Schals. Und Kosmetiktäschchen. Und Minitäschchen. Und maritimen Schmuck. Und Schlüsselanhänger. Auf Wunsch habe ich begonnen Kalenderhüllen zu fertigen. Und Hüllen für Reisepässe. Dann kam eine Anfrage für ein Handytäschchen. Und dann kürzlich der Auftrag für die erste iPad-Hülle – bestickt. Individuelle Aufträge mag ich inzwischen besonders gern. Ich höre mir an, was mein Gegenüber sich wünscht. Dann mache ich mich auf die Suche nach dem passenden Stoff. Meist ist der maritim, immer öfter geht mein Blick in der letzten Zeit – im Auftrag der Kunden – allerdings auch zu anderen Mustern.

Obwohl meine Produktpalette schon größer ist als ich anfangs dachte, wächst sie weiter. Ich habe keine Ahnung, wohin die Reise geht. Aber: Die Segel sind gesetzt. Ich bin gespannt, wohin der Wind mich weht 🙂